Revier-Guide Südsee

Segelboot chartern auf Tahiti – Lagunen der Gesellschaftsinseln unter Segeln

Französisch-Polynesien ist für viele Segler der Inbegriff der Südsee. Hinter den Riffen der Gesellschaftsinseln liegen Lagunen in allen Blautönen, und am Horizont ragen grüne Vulkanberge auf.

Lohnt sich Segeln auf Tahiti und den Gesellschaftsinseln?

Ja, die Gesellschaftsinseln zählen zu den eindrucksvollsten Fernrevieren überhaupt. Die meisten Törns starten auf Raiatea und führen durch die Lagune nach Tahaa, weiter nach Bora Bora und Huahine. Du segelst im Südost-Passat, navigierst durch Riffpässe und brauchst gutes Licht für die Lagunen.

Impression aus dem Segelrevier Tahiti, Gesellschaftsinseln (Raiatea, Tahaa, Bora Bora, Huahine)

Quick Facts · Tahiti

Beste Reisezeit
Etwa Mai bis Oktober (Trockenzeit); November bis April feuchter mit Zyklonrisiko
Wind
Südost-Passat, zeitweise kräftig; zwischen den Inseln offene Pazifikwelle
Anspruch
Mittel: Riffpässe mit Strömung, Korallenköpfe in den Lagunen, offene Überfahrten
Anreise
Internationaler Flughafen Faa'a auf Tahiti, aus Europa meist über Paris und Nordamerika; Inlandsflug nach Raiatea
Charterbasen
Hauptcharterbasis auf Raiatea, weitere Angebote auf Tahiti
Skipper
Buchbar, auch mit Koch

Das Revier

Warum sich Segeln in Französisch-Polynesien lohnt

Tahiti ist die größte und bekannteste Insel Französisch-Polynesiens und das Tor zur Region. Hier landest du, erlebst Papeete mit seinem Markt und siehst gegenüber schon Moorea mit seinen gezackten Bergen. Das eigentliche Segelrevier für Wochentörns liegt aber etwas weiter nordwestlich bei den Inseln unter dem Winde: Raiatea, Tahaa, Huahine und Bora Bora.

Raiatea und Tahaa teilen sich eine gemeinsame Lagune, in der du geschützt von Bucht zu Bucht segeln kannst. Tahaa ist für seine Vanilleplantagen bekannt, Raiatea gilt als kulturelles Herz Polynesiens mit dem Marae Taputapuatea, das zum UNESCO-Welterbe gehört. Bora Bora ist mit seiner türkisfarbenen Lagune und dem Berg Otemanu weltberühmt, Huahine dagegen wirkt ursprünglich und ruhig.

Segeln in Polynesien bedeutet, zwischen zwei Welten zu wechseln. In den Lagunen ist das Wasser ruhig, aber voller Korallenköpfe, die du nur bei guter Sicht erkennst. Außerhalb der Riffe wartet der offene Pazifik mit Passatwelle, und in den engen Riffpässen können kräftige Strömungen stehen. Diese Mischung macht jeden Törn zu einem echten Segelabenteuer in einer Umgebung, die kaum schöner sein könnte.

Lagune von Bora Bora

Die berühmte Lagune rund um den Otemanu bietet Schnorchelplätze mit Rochen und Ankerplätze vor Motus mit weißem Sand.

Tahaa, die Vanilleinsel

Vanilleplantagen, Perlenfarmen und der Korallengarten vor den Motus machen Tahaa zu einem Lieblingsziel vieler Crews.

Marae Taputapuatea

Die Kultstätte auf Raiatea gehört zum UNESCO-Welterbe und ist ein bedeutender Ort polynesischer Kultur.

Huahine

Die ursprüngliche Doppelinsel mit ruhigen Dörfern und archäologischen Stätten zeigt ein Polynesien abseits des Trubels.

Charter

Segelboot chartern auf Tahiti und Raiatea: So planst du

Die meisten Charteryachten in Französisch-Polynesien liegen auf Raiatea, weil von dort Tahaa, Bora Bora und Huahine gut erreichbar sind. Einige Angebote gibt es auch auf Tahiti, von dort ist die Anreise zu den Inseln unter dem Winde aber eine lange Überfahrt. Katamarane sind wegen Platz und Stabilität besonders beliebt. Die Charterpreise liegen meist deutlich höher als im Mittelmeer, auch Anreise und Versorgung sind teurer.

Da Flüge, Inlandsverbindungen und Charterzeitraum gut aufeinander abgestimmt sein müssen, lohnt sich eine sorgfältige Planung. Mit der unverbindlichen Charter-Anfrage bei Sailster nennst du Reisezeit, Crew und Skipperwunsch, und wir melden uns mit passenden Optionen.

Segelboot mieten in Französisch-Polynesien – deine Optionen

Ein Segelboot in Polynesien zu mieten bedeutet, eine Yacht oder einen Katamaran zu chartern. Für eine Bareboat-Charter brauchst du einen anerkannten Führerschein und Erfahrung, besonders mit Riffnavigation und offener See; die genauen Anforderungen nennt der Vercharterer. Mit Skipper, auf Wunsch auch mit Koch, segelst du ohne eigenen Schein und kannst dich ganz auf die Südsee einlassen.

  • Riffpässe möglichst bei günstiger Strömung und gutem Licht durchfahren
  • In den Lagunen nur bei hoch stehender Sonne navigieren, Korallenköpfe sind sonst kaum zu sehen
  • Bojen und Ankerzonen in Bora Bora und anderen Lagunen beachten
  • Proviant auf Raiatea auffüllen, auf kleineren Inseln ist das Angebot begrenzt und teurer
  • Flüge nach Tahiti und den Inlandsflug nach Raiatea mit Puffer planen

Mit Skipper

Segelreise mit Skipper in der Südsee

Eine Segelreise mit Skipper nimmt dir die anspruchsvollsten Aufgaben ab: Riffpässe, Korallenköpfe und das Timing der Überfahrten. Der Skipper kennt die schönsten Motus, die besten Schnorchelplätze und weiß, wann der Passat für die Überfahrt nach Huahine passt. Die Kosten richten sich nach Anbieter und sind hier meist höher als in Europa.

So kannst du dich auf Schnorcheln mit Rochen, Besuche bei Perlenfarmen und Sonnenuntergänge vor Bora Bora konzentrieren. Gib deinen Skipperwunsch in der Anfrage bei Sailster an.

Private Segelreise in Französisch-Polynesien

Eine private Segelreise durch die Gesellschaftsinseln ist ein Traum für Hochzeitsreisende, Paare und Familien. Ihr seid allein an Bord, ankert vor einsamen Motus und erlebt Bora Bora ohne Hotelzimmer, dafür mit eigenem Blick auf den Otemanu. Einen Tag länger in der Lagune? Ihr entscheidet.

Beispielroute: 7 Tage ab Raiatea (Gesellschaftsinseln)
Tag Etappe Distanz
Sa Raiatea → Tahaa (Lagune) ca. 8 sm
So Tahaa → Bora Bora ca. 20 sm
Mo Bora Bora Lagune (Rundtour zu den Motus) ca. 6 sm
Di Bora Bora → Tahaa ca. 22 sm
Mi Tahaa → Huahine (Fare) ca. 25 sm
Do Fare → Avea Bay (Huahine) ca. 10 sm
Fr Huahine → Raiatea ca. 25 sm

Distanzen gerundet; die tatsächliche Route hängt von Wind, Wetter und Crew ab.

Unverbindlich anfragen

Segelboot anfragen: Tahiti

Nenn uns Zeitraum, Crew und ob du mit oder ohne Skipper segeln möchtest – wir melden uns mit passenden Optionen für das Revier Tahiti. Kostenlos und unverbindlich.

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FAQ

Häufige Fragen zum Revier Tahiti

Brauche ich einen Segelschein für eine Charter in Französisch-Polynesien?

Mit Skipper nicht. Für eine Bareboat-Charter verlangen die Vercharterer einen anerkannten Führerschein und Erfahrung; die genauen Anforderungen nennt der Anbieter.

Wann ist die beste Reisezeit zum Segeln auf Tahiti?

Die beste Zeit ist etwa von Mai bis Oktober, wenn es trockener ist und der Südost-Passat weht. Von November bis April ist es feuchter, und es besteht ein Zyklonrisiko.

Warum starten die meisten Törns auf Raiatea statt auf Tahiti?

Raiatea liegt mitten zwischen Tahaa, Bora Bora und Huahine, sodass die Etappen kurz bleiben. Von Tahiti aus wäre die Anreise zu diesen Inseln eine lange Überfahrt über offenes Wasser.

Wie gefährlich sind die Riffpässe?

Die Pässe sind betonnt, können aber starke Strömungen und brechende Wellen haben. Bei gutem Wetter und passendem Timing sind sie gut zu befahren, bei starkem Wind oder hoher Dünung solltest du vorsichtig sein.

Wie komme ich nach Tahiti?

Aus Europa fliegst du meist über Paris mit Zwischenstopp in Nordamerika nach Tahiti. Von dort geht es mit einem Inlandsflug oder der Fähre weiter zu den anderen Inseln.

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