Reiseziel Schweden
Segelboot chartern Schweden: Segeln in den Schären
Tausende Inseln aus rund geschliffenem Granit, Kiefern am Ufer und Mittsommernächte, in denen es kaum dunkel wird: Schweden ist ein Sehnsuchtsrevier für Nordlandfans.
Wo segelt man in Schweden am besten?
Die zwei großen Reviere sind die Stockholmer Schären an der Ostküste und die Westküste rund um Göteborg. Die Stockholmer Schären bieten geschützte Wasserwege zwischen unzähligen Inseln, oft mit Wald und roten Sommerhäusern. Die Westküste mit dem Bohuslän ist rauer, mit kahlen Granitfelsen, Fischerdörfern und frischem Wind vom Kattegat und Skagerrak.
Quick Facts · Schweden
- Beste Reisezeit
- Juni bis August; Mittsommer Ende Juni mit sehr langen Tagen, Mai und September deutlich kühler.
- Wind
- Wechselnde, oft westliche Winde; in den inneren Schären geschützt, an der Westküste und zur offenen See hin kräftiger.
- Anspruch
- Mittel: viele Felsen und Untiefen verlangen genaue Navigation; Gezeiten spielen kaum eine Rolle.
- Anreise
- Flüge nach Stockholm und Göteborg; Göteborg auch per Fähre ab Kiel, beide Städte per Bahn erreichbar.
- Beliebte Reviere
- Innere und äußere Stockholmer Schären, Göteborger Schären, Bohuslän nördlich von Göteborg.
Überblick
Segelreise Schweden: Natur pur zwischen Felsen und Inseln
Wer in Schweden ein Segelboot chartern möchte, entscheidet sich zwischen Ost und West. Die Stockholmer Schären erstrecken sich mit rund 30.000 Inseln, Schären und Felsen vor der Hauptstadt. In den inneren Schären ist das Wasser meist ruhig und von Wald gesäumt, weiter draußen werden die Inseln flacher, karger und einsamer. Orte wie Sandhamn sind beliebte Treffpunkte der Segelszene.
An der Westküste rund um Göteborg segelst du durch die Göteborger Schären und weiter nach Norden ins Bohuslän mit Orten wie Marstrand und Smögen. Die Felsen sind hier glatt geschliffen und oft rötlich-grau, das Wasser ist salziger und der Wind frischer. Egal ob Ost oder West: Die vielen Steine und Untiefen erfordern präzise Navigation mit aktuellen Seekarten, Plotter und stetigem Blick auf die Seezeichen.
Eine schwedische Besonderheit ist das Jedermannsrecht (Allemansrätten), das dir bei Rücksicht auf Natur und Anwohner viel Freiheit in der Natur lässt. Viele Crews machen mit Heckanker und Leinen direkt am Felsen fest – ein unvergessliches Erlebnis, das aber Übung braucht. Ein ortskundiger Skipper zeigt dir die schönsten Liegeplätze und macht aus dem Törn eine private Segelreise. Er kostet als grobe Orientierung ca. 180 bis 250 € pro Tag zuzüglich Verpflegung; für die Yacht selbst stellst du am besten eine unverbindliche Charter-Anfrage.
Reviere
Segelreviere in Schweden
Ostküste oder Westküste: Hier findest du die schwedischen Reiseziele mit Revierinfos.
FAQ
Häufige Fragen: Segeln in Schweden
Wann ist die beste Zeit für eine Segelreise in Schweden?
Die Hauptsaison ist kurz und liegt zwischen Juni und August. Rund um Mittsommer Ende Juni sind die Tage extrem lang, im Juli ist es meist am wärmsten. Im Mai und September kann es schön, aber schon deutlich kühler sein.
Wie legt man in den Schären am Felsen an?
Typisch ist, den Heckanker zu werfen und mit dem Bug langsam an den Felsen zu fahren, wo die Crew mit Leinen an Felshaken oder Bäumen festmacht. Wichtig sind ausreichend Wassertiefe bis an den Fels und ein Platz, der vor dem Wind geschützt ist. Für Einsteiger lohnt es sich, das mit einem erfahrenen Skipper zu üben.
Welche Voraussetzungen brauche ich, um in Schweden ein Segelboot zu mieten?
Vercharterer verlangen für eine Charter ohne Skipper in der Regel einen anerkannten Bootsführerschein und solide Navigationserfahrung, weil die Schären viele Felsen und Untiefen haben. Ohne diese Voraussetzungen ist ein Törn mit Skipper die beste Wahl.
Stockholm oder Göteborg – welches Revier passt zu mir?
Die Stockholmer Schären sind geschützter und grüner, ideal für entspannte Tage zwischen Waldinseln. Die Westküste um Göteborg ist offener, windiger und felsiger – passend für alle, die mehr Segelaction und rauen Charme suchen.